{"id":230,"date":"2012-10-04T17:43:26","date_gmt":"2012-10-04T09:43:26","guid":{"rendered":"http:\/\/shanghai.klange.info\/?p=230"},"modified":"2022-07-22T03:13:02","modified_gmt":"2022-07-21T19:13:02","slug":"hangzhou-die-romantische-stadt-oder-ein-sehr-chinesischer-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.klange.info\/?p=230","title":{"rendered":"Hangzhou &#8211; Inspiration vieler Dichter oder ein sehr chinesischer Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-231\" title=\"00\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/001.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"174\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/001.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/001-300x74.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><!--more--><\/a><\/p>\n<p>Der Westsee in Hangzhou ist wohl der ber\u00fchmteste See einer chinesischen Stadt. Seine Br\u00fccken und Inseln sind Schauplatz von vielen chinesischen Liebesgeschichten. Schon die Erw\u00e4hnung des Westsees weckt bei vielen B\u00fcrgern Chinas romantische Gef\u00fchle. Und nat\u00fcrlich rankt sich auch eine Legende um diesen ber\u00fchmten Westsee. Ein Ph\u00f6nix und ein Drache sollen sich um eine Perle gestritten haben. Diese Perle fiel im Laufe der Auseinandersetzung auf die Erde und verwandelte sich dort in den Westsee.<\/p>\n<p>Auch wenn Hangzhou wieder einmal 7 Mio. Einwohner hat, so h\u00f6rte sich der See und die Umgebung von Hangzhou nach Naherholung an und wir beschlossen in Hangzhou meinen Geburtstag zu feiern. Ein wenig fernab der Hektik von Shanghai, ein wenig beschaulicher am See und vielleicht auch in den Bergd\u00f6rfern der Umgebung, deren H\u00e4nge voller Teeplantagen sind.<\/p>\n<p>Als wir Freitag Abend in Hangzhou ankamen, fanden wir auch sogleich ein sch\u00f6nes altes Guesthouse am See. Da uns das Zimmer ein wenig zu teuer war, wir aber keine Lust hatten im Dunkeln weiter zu suchen, checkten wir erst einmal nur f\u00fcr eine Nacht ein, um m\u00f6glicherweise am n\u00e4chsten Tag im Hotel in ein g\u00fcnstigeres Zimmer um zu ziehen. Danach gingen wir gut essen und feierten in einer Bar mit Live Musik in meinen Geburtstag hinein.<\/p>\n<p>Am Samstag Morgen (mein Geburtstag) haben wir dementsprechend l\u00e4nger geschlafen und beschlossen nach dem Wach werden, dass wir das sch\u00f6ne Zimmer behalten wollen, da es uns das Ausschlafen wert war und wir keine Lust aufs Umziehen hatten. An der Rezeption gegen Mittag erkl\u00e4rte man uns aber, dass das Zimmer bereits gebucht sei, wir schnell ausschecken m\u00fcssten und jetzt nur noch ein paar andere wenige Zimmer zur Verf\u00fcgung st\u00e4nden. Also mussten wir nun doch unsere Sachen wieder packen und sind umgezogen in ein nur bettgro\u00dfes Zimmer, dessen Putz und Farbe vonden W\u00e4nden kam und die Federn der Matratze einem im R\u00fccken stecken blieben. Na ja da waren wir vielleicht selbst dran schuld.<br \/>\nDann haben wir versucht irgendwo zu fr\u00fchst\u00fccken und haben mindestens 1 Stunde gebraucht, um etwas brauchbares kleines zu finden. Letztlich wurde es ein kleines chinesisches Restaurant, wo es aber so laut war, dass wir uns nicht unterhalten konnten und zudem noch eine ziemlich mittelm\u00e4\u00dfige Suppe bekommen haben. Unsere Laune war dementsprechend auch nicht mehr ganz so gut. Wir beschlossen mit dem Fahrrad die Stadt bzw. den See zu erkunden. Die Suche nach den in den Reisef\u00fchrern angepriesenen Fahrradverleihshops verlief noch schlechter. Gefunden haben wir keine nur die elektronischen Ausleihstationen. Hier muss man jedoch einen gr\u00f6\u00dferen Betrag hinterlegen, der jedesmal elektronisch abgebucht wird wenn man sich ein Fahrrad von so einer Station leiht (so etwas gibt es ja auch bei uns in den gro\u00dfen St\u00e4dten). Das w\u00fcrde sich aber f\u00fcr ein Wochenende \u00fcberhaupt nicht lohnen. Im \u00dcbrigen erfuhren wir dies auch erst an der dritten Station, da eine Kommunikation an beiden ersteren nicht m\u00f6glich war und man an der dritten Station zumindest ein englisch-sprachiges Papier hatte, was man uns \u00fcberreichte.<br \/>\nAlso waren wir auf die Dich-\u00fcbers-Ohr-hauen-wollenden Chinesen am Stra\u00dfenrand angewiesen, die Fahrr\u00e4der zu einem Preis anboten, f\u00fcr den Du schon ein neues kaufen kannst. Nach langer Verhandlung und noch schlechterer Laune konnten wir um 14 Uhr nun endlich ein Fahrrad besteigen und losfahren. Doch schon nach wenigen Minuten war klar, dass das ganze kein Zuckerschlecken werden w\u00fcrde. Abertausende chinesische Touristen quetschen sich mit Bus, Auto, Fahrrad, Moped oder zu Fu\u00df auf jedes St\u00fcckchen freie Fl\u00e4che, die der Asphalt hergab. S\u00e4mtliche Sehensw\u00fcrdigkeiten um den See herum (das war unsere Route, die wir fahren wollten) waren vor Menschen kaum zu sehen, Polizei und Ordnungspersonal versuchten lenkend einzugreifen, ich denke erfolglos. Als Radfahrer hat man die Wahl zwischen gef\u00e4hrlicher Stra\u00dfe, wo das Prinzip des St\u00e4rkeren existiert und nicht etwa das Prinzip des sogar vorhandenen markierten Radwegs, oder des v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllten Fu\u00dfweges auf dem man jedoch eher schieben muss. Und das Ganze bei Temperaturen um die 39 Grad. Da weiss man nicht, was gerade schlimmer ist, Hitze oder Menschen. Als die Laune auf dem Tiefpunkt angekommen war, haben wir uns in einen nahe gelegenen Tempel begeben,in dem wir tats\u00e4chlich mal kurz aufatmenund Kraft sammeln konnten.<br \/>\nDie Runde um den See haben wir auch irgendwann unbeschadet \u00fcberstanden, sind aber leider in keinen anderen Tempel oder Pagode oder \u00e4hnliches mehr hinein gegangen, da uns die Massen davor abgeschreckt haben. Etwas abseits des Sees fanden wir aber auch immer wieder mal Orte, wo kein Hauhen und Stechen angesagt war.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen wurde uns hier ganz schnell bewu\u00dft, dass wir Ausl\u00e4nder sind, da wir alle 5 Sekunden fotografiert worden sind. So etwas kommt in Shanghai nur am Bund vor, wo zahlreiche chinesische Touristen sind und da waren wir bisher nur einmal.<\/p>\n<p>Nachdem wir die Fahrr\u00e4der abgegeben und uns frisch gemacht hatten, wollten wir in die Bar von Freitag Abend, da wir gesehen hatten, dass es eine Happy Hour gibt und der tag dringend etwas netter werden musste. Da wir auch schon Hunger hatten und nicht viel im Bauch wollten wir jeder nur einen Cocktail vor dem Abendessen trinken. Bestellten also einen Cocktail in der Hoffnung nun zwei zu bekommen. Man brachte uns auch zwei Cocktails, war aber der Meinung, dass man den zweiten Cocktail for free nur f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Gebrauch bekommt. Wir also jeder 2 Cocktails trinken m\u00fcssen. Da wir schon einmal in Kolumbien erlebt hatten, wie sich 2 Franz\u00f6sinnen mit dem Kellner deswegen angelegt hatten, weil es grunds\u00e4tzlich 2 f\u00fcr 1 heisst, hatten wir noch am Anfang unserer Bestellung klar gestellt, das wir keine 4 trinken wollen! Da die Bedienung sofoft MEGA-unfreundlich wurde und uns gesagt hat, dass wir auch gehen k\u00f6nnten, sind wir aufgestanden und gegangen. So langsam musste ich aber auch schon lachen, weil es ein wiederkehrendes Motiv des Tages war, dass irgendwie alles nicht so lief, wie gedacht. So haben wir uns f\u00fcrs Essen entschieden und sind in die Restaurant- Stra\u00dfe, in der wir Freitag schon ganz gut gegessen hatten. Mein Lachen erstarrte aber auch ziemlich schnell, da man hier nur die logische Konsequenz vom Tag vor sich sah. Diese Massen an Menschen, die tags\u00fcber den See und die Sehensw\u00fcrdigkeiten bev\u00f6lkern wollen abends nat\u00fcrlich auch essen. Die Restaurants waren demzufolge ausschlie\u00dflich \u00fcberf\u00fcllt. Irgendwann beschlossen wir dann uns in eine der Warteschlangen einzureihen und bekamen nach einiger wartezeit einen Tisch im Obergeschoss zugewiesen. Pr\u00e4sentierte sich das Erdgeschoss noch ein wenig gediegen und gem\u00fctlich, war das Obergeschoss wahrscheinlich nur dazu da, die Massen in k\u00fcrzester Zeit auf engstem Raum zu versorgen. Kantinen \u00e4hnlich waren Tische und St\u00fchle aneinander gereiht, der Boden sah aus, wie nach einem Rittermal und die Mitmenschen um uns herum, schrien, tobten und spuckten um sich herum. Unsere B\u00e4uche sagten zwar ja aber unser Laune konnten gar nicht mehr tiefer sinken und so gingen wir wieder. Nach mehr als 2 Stunden Suche kein Cocktail und kein Essen. Wir beschlossen in das Familienrestaurant von morgens zu fahren, was direkt am See lag und somit weg von den Touristen. Nat\u00fcrlich kam kein einziges Taxi vorbei und die Taxen, die anhielten, wollten nicht mit Taximeter fahren (ca. 1 EUR f\u00fcr die Strecke) sondern wollten einen Aul\u00e4nder-Fix-Preis. Schlie\u00dflich hielt ein Taxi und wir k\u00e4mpften uns gl\u00fccklich durch die Blechlawine voller Autos. Irgendwann ist unser Taxifahrer so unfreundlich geworden, weil wir nicht wu\u00dften, ob er an der Promenadenstra\u00dfe nach links oder rechts abbiegen soll, dass wir uns gezofft haben und wir viel eher ausgestiegen sind. Wir wissen bis heute nicht, was er f\u00fcr ein Problem hatte. Grunds\u00e4tzlich sollte er doch froh sein, dass wir \u00fcberhaupt ein paar Worte Chinesisch konnten und es w\u00e4re ihm doch zugute gekommen, wenn er uns l\u00e4nger herum kutschiet h\u00e4tte. Keine Ahnung.<\/p>\n<p>So und nun kommt der sch\u00f6ne Teil: das Restaurant war nur halb voll, es war fast still, wir haben ausgezeichnet gegessen (einen Riesen Fisch und Bettlerhuhn, was in einem Blatt eingewickelt wird und in Asche gegart wird und sehr sehr gut schmeckt), und da wir auch keine Lust mehr auf eine Bar hatten, haben wir dort ziemlich lange gesessen und haben zu unserer Freude und zur Freude der Besitzer Bierchen getrunken. O.K. nach dem Essen stand vor uns am Fenster auf einmal ein im Gesicht blut\u00fcberstr\u00f6mter Chinese, aber die Besitzer des Restaurants sind gleich hinaus geeilt, um ihm zu helfen. Anscheinend ein Streit mit F\u00e4usten, der sich im Verkehrschaos entwickelt hatte.<br \/>\nAuf dem Nachhause-Weg kamen wir an einer Jazz Bar vorbei und da dort gerade eine Band auftrat, sind wir kurzerhand hinein und haben dort noch einen sehr sehr sch\u00f6nen Abend verbracht und schon zu diesem Zeitpunkt \u00fcber den gesamten Tag gelacht.<\/p>\n<p>Am Sonntag sind wir zu einem dieser Teed\u00f6rfer in den Bergen gefahren, die leider nicht mehr so urspr\u00fcnglich aussehen wie wir gehofft hatten, daf\u00fcr aber durch ihre Lage inmitten von Teeh\u00fcgeln ganz reizvoll sind. Hier haben wir uns inmitten von Teeplantagen unsere Ruhe geholt und die Zeit bis zur Heimfahrt verbracht.<br \/>\nGut dass wir so clever waren und uns das Zugticket zur\u00fcck nach Shanghai schon bei Ankunft am Freitag gekauft hatten, denn wir wu\u00dften, dass wir ansonsten am Sonntag sicherlich nicht mehr von Hangzhou weggekommen w\u00fcrden. Und genau wie vermutet pr\u00e4sentierte sich uns ein solches Bild: tausende Menschen, tausende Schlangen und ausverkaufte Z\u00fcge. Unser Zug allein hatte 17 Waggons mit je 100 Passagieren. Die Abfertigung erfolgt \u00e4hnlich wie beim Fliegen und schon vorher im Geb\u00e4ude in Schlangen. Im \u00dcbrigen fahren pro Stunde ca. 3 Schnellz\u00fcge und 5 Bummelz\u00fcge, die jedoch alle ausverkauft waren.<\/p>\n<p>Es war ein sch\u00f6ner Ausflug und Hangzhou ist wirklich ganz sch\u00f6n, aber wir waren auch froh, wieder in Shanghai zu sein.<br \/>\nMein Geburtstag wird mir aber immer in Erinnerung bleiben, weil er so sch\u00f6n chinesisch war.<\/p>\n<div id=\"attachment_232\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-232\" class=\" wp-image-232\" title=\"01\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/011.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"458\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/011.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/011-300x196.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-232\" class=\"wp-caption-text\">Friedliche Stimmung auf dem West-See vor der Wolkenkratzer Skyline<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_233\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-233\" class=\"size-full wp-image-233\" title=\"02\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/021.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/021.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/021-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-233\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber insgesamt drei dieser langen Br\u00fccken kann man den Westsee mit seinen Inseln erkunden.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_234\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-234\" class=\"size-full wp-image-234\" title=\"03\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/031.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/031.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/031-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-234\" class=\"wp-caption-text\">Am besten man erkundet den See am fr\u00fchen Morgen oder unter der Woche. Dann dr\u00e4ngen sich noch keine Menschenmassen auf den Wegen und man kann sich mit Ruhe den Tempeln und Pagoden widmen oder einfach nur die 15 km lange Uferpromenade mit dem Fahrrad entlang fahren.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_235\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/041.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-235\" class=\"size-full wp-image-235\" title=\"04\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/041.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/041.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/041-300x192.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-235\" class=\"wp-caption-text\">Tempel am West-See<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_236\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/051.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-236\" class=\" wp-image-236\" title=\"05\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/051.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/051.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/051-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-236\" class=\"wp-caption-text\">Chijianjing Jingcisi Tempel, in welchem wir ein wenig Ruhe gesucht und diesen wundersch\u00f6nen Buddha gefunden haben.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_237\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/05b1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-237\" class=\"size-full wp-image-237\" title=\"05b\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/05b1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/05b1.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/05b1-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-237\" class=\"wp-caption-text\">Wichtige Utensilien sind der Regenschirm und das Mega-Phone. Letzteres um auch den stillsten Ort (hier in einem Tempel) in einen Markt zu verwandeln.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_239\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/061.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-239\" class=\"size-full wp-image-239\" title=\"06\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/061.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/061.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/061-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-239\" class=\"wp-caption-text\">Neben Pfirsisch- und Pflaumenb\u00e4umen, die im Fr\u00fchjahr am Rande des Sees bl\u00fchen, geh\u00f6ren die Lotuspflanzen zum See wie dessen Wasser.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_238\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/071.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-238\" class=\"size-full wp-image-238 \" title=\"07\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/071.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/071.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/071-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-238\" class=\"wp-caption-text\">Allein 14 Lotuskulturen gibt es im West-See.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_240\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/081.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-240\" class=\"size-full wp-image-240\" title=\"08\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/081.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/081.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/081-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-240\" class=\"wp-caption-text\">Vom kleinen Ruderboot bis hin zum gro\u00dfen Drachenboot; hier ist f\u00fcr jeden Geldbeutel etwas dabei.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_241\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/091.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-241\" class=\"size-full wp-image-241\" title=\"09\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/091.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"465\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/091.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/091-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-241\" class=\"wp-caption-text\">Ein Hauch von Stille und Romantik.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_242\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/101.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-242\" class=\"size-full wp-image-242\" title=\"10\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/101.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/101.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/101-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-242\" class=\"wp-caption-text\">Abendd\u00e4mmerung vor der Baochu Pagode.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_243\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-243\" class=\" wp-image-243      \" title=\"11\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/111.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/111.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/111-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-caption-text\">Es war einmal ein Bettler, der schon bewu\u00dftlos vor Hunger von seinen Bettlerfreunden im Stra\u00dfengraben gefunden wurde. Sie trugen ihn in einen alten Tempel. Dann stahlen sie ein Huhn. Sie hatten jedoch keinen Topf. Und so beschlossen sie das Huhn direkt auf dem offenen Feuer zu backen. Damit es nicht anbrennt, wollten sie es mit Schlamm umh\u00fcllen und damit es davon nicht schmutzig wird vorher in ein Lotusblatt einwickeln. Als der Schlamm ganz trocken war \u00f6ffneten sie die Kruste und gaben dem Freund davon. Dieser erlangte dadurch wieder das Bewu\u00dftsein und wurde schnell wieder gesund. Diese Spezialit\u00e4t wird heute in vielen Restaurants als Bettler-Huhn angeboten.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_244\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-244\" class=\"size-full wp-image-244\" title=\"12\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/121.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/121.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/121-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-244\" class=\"wp-caption-text\">Allabendliche Gymnastik zu Popmusik.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_245\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/131.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-245\" class=\" wp-image-245\" title=\"13\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/131.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/131.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/131-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-245\" class=\"wp-caption-text\">Ein kleiner schattiger Unterstand der Teeplantagenarbeiter in Longjing war unsere Ruheoase des Wochenendes.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_246\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/141.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-246\" class=\"size-full wp-image-246\" title=\"14\" src=\"http:\/\/shanghai.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/141.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"464\" srcset=\"http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/141.jpg 700w, http:\/\/blog.klange.info\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/141-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-246\" class=\"wp-caption-text\">Der Blick aus unserer Ruheoase hinauf in die Berge.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":231,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=230"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":721,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/230\/revisions\/721"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/231"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klange.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}